Familienzentren in Nordrhein-Westfalen agieren beispielsweise seit 2007 als Knotenpunkte sozialräumlicher Gestaltungsprozesse mit zahlreichen Partnern. Neben vielfältigen Chancen für Kinder und Familien, wie auch für die Leistungserbringer selbst, sind damit auch für die beteiligten Fachleute veränderte Anforderungen im Bereich der Koordination und Kooperation verbunden. Ein systematisches Modell zur bedarfsgerechten, intelligenten Gestaltung und Nutzung entsprechender Expertennetzwerke gilt es somit zu implementieren.

INPRO will daher als transnationales Berufsbildungsprojekt spezifische Lerninhalte und –methoden für das Training von Interprofessionalität in der Kinderbetreuung sowohl in der Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte, wie auch auf der beruflichen Ebene entwickeln, erproben und etablieren. Die Akteure sollen mit den bereitzustellenden Qualifizierungsmodulen in die Lage versetzt werden, ein komplexes interprofessionelles Expertennetzwerk zu bilden, zu pflegen und kompetent zu steuern.
INPRO wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.


